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Bestimmung abnorm hoher Salzgehalte in seewasserähnlichen Salzlösungen

  • Max Gillbricht1
Helgoländer wissenschaftliche Meeresuntersuchungen196716:BF01620689

https://doi.org/10.1007/BF01620689

Publiziert: 1. August 1967

Zusammenfassung

1. Die im normalen Seewasser recht konstante Ionenrelation kann bei niederen, vor allem aber bei extrem hohen Salzgehalten erheblich gestört sein. Daher ist in diesen Bereichen die Bestimmung der einzelnen Komponenten wünschenswert. Die Bezeichnung S ‰ ist bei sehr großen Salzmengen nur bedingt vertretbar, und übertrieben genaue Angaben sind daher wenig sinnvoll. Deshalb ist für viele Belange ein einfaches Meßverfahren hinreichend.

2. Es wird eine Methode beschrieben, mit deren Hilfe hohe Salzgehalte durch Auswiegen des Inhalts einer Knudsen-Pipette bestimmt werden können. Die Auswertung erfolgt mit Hilfe von Nomogrammen. Die Genauigkeit der Methode dürfte bei ±1 ‰ liegen.

3. Die durchgeführten Dichtemessungen erlauben, bei Gültigkeit der Cl/S-Relation g Cl/l auf S‰ mit einer Genauigkeit von ±0,1‰ umzurechnen.

Notes

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