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Die Herztätigkeit von Heringsembryonen bei verschiedenen Temperaturen

  • Harald Rosenthal1
Helgoländer wissenschaftliche Meeresuntersuchungen196716:BF01620692

https://doi.org/10.1007/BF01620692

Publiziert: 1. August 1967

Zusammenfassung

1. Die Herztätigkeit (Anzahl der Pulsationen) der Embryonen des Herings wurde vom Pulsationsbeginn an bis zum Schlüpfen bei 8° und 10° C gemessen.

2. Die Pulsationswerte lassen starke individuelle Unterschiede erkennen.

3. Bei 8° C setzt die Herztätigkeit am 5. Tag nach der Befruchtung ein. Sie erreicht am 6. Tag 17 bis 18 Schläge pro Minute und steigt bis zum Schlüpfen (16. bis 18. Tag) auf 58 bis 66 Schläge an. Regression y=39,9+0,17 (x−274,7) (Abb. 1).

4. Bei 10° C kann der Pulsationsbeginn bereits am 4. Inkubationstag beobachtet werden. Die Herzfrequenz steigt von 20 bis 21 Schläge (5. Tag) auf 55 bis 57 (12. Tag) pro Minute an. Regression y=40,5+0,20 (x−215,4) (Abb. 2).

5. Überführt man 8 Tage alte Embryonen direkt von 10° nach 14° C, so beginnt die Herztätigkeit nach sprunghaftem Anstieg zu undulieren.

Notes

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