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Über den Zusammenhang zwischen verschiedenen Messungen im Meer

  • Max Gillbricht
Helgoländer wissenschaftliche Meeresuntersuchungen7:BF01880278

https://doi.org/10.1007/BF01880278

Zusammenfassung

1. Bei Helgoland wurden im August 1959 auf einer Dauerstation zahlreiche Untersuchungsverfahren parallel angewandt.

2. Die statistische Auswertung ergab komplizierte Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Messungen. Es erwies sich durchweg als notwendig, jeweils eine Komponente in ihrer Verteilung als abhängig von mehreren anderen zu betrachten. Hieraus folgt also, daß nur in seltenen Fällen die Möglichkeit besteht, aus einem Meßergebnis auf eine nicht bestimmte Größe rückzuschließen. Z. B. läßt sich in diesem Falle die Phytoplanktonverteilung nicht befriedigend durch die des Chlorophylls beschreiben.

3. Es ist noch nicht zu übersehen, welche Beziehungen grundsätzliche Bedeutung haben, welche regional und welche zeitlich bedingt sind, und welche nur zufällig gefunden wurden. Fluoreszenz und Gelbstoff dürften aus dem Süßwasser stammen; die organismische Fluoreszenz scheint vom Zooplankton abgegeben zu werden; die Trübung besteht in dem flachen Gezeitenmeer weitgehend aus aufgewirbelten Sedimenten; und die Bakterien sind positiv an Trübung (besiedelbare Partikel) und organische Substanz gebunden.

Notes

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