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Bertalanffy-Funktion und Ford-Walford-Formel

  • Friedrich Krüger1
Helgoländer wissenschaftliche Meeresuntersuchungen196716:BF01611703

https://doi.org/10.1007/BF01611703

Publiziert: 1. November 1967

Zusammenfassung

1. Zur Charakterisierung des Wachstums von Fischen hatHohendorf (1966) versucht, die vonTaylor formulierte Beziehung zwischen den Parametern derBertalanffy-Funktion und derFord-Walford-Formel:\(L_\infty = \frac{a}{{1 - b}}\) undK = −lnb zur Berechnung derBertalanffy-Parameter auszunutzen. An Hand der mathematischen Bearbeitung einiger Beispiele wird gezeigt, daß sein Verfahren nicht zu Parametern führt, die als exakt zu bezeichnen sind.

2. DieFord-Walford-Formel enthält einen dritten Parameterc, der mitl 1 in die Berechnung eingeführt wird.

3. Der dritte Parameter gestattet in sehr einfacher Weise die Ableitung derBertalanffy-Funktion von derFord-Walford-Formel und bestätigt die vonTaylor aufgestellte Beziehung zwischen den Parametern.

4. Es werden die Gründe untersucht, aus denen sich bei Anwendung des Verfahrens vonHohendorf nur Näherungswerte ergeben.

5. Hierbei ist die Tatsache entscheidend, daß die Parameter der Regressionsgeraden derFord-Walford-Formel die linearen Differenzen zwischen den berechneten und den gemessenen Werten zum Minimum machen, während bei der Wachstumsberechnung das Minimum der prozentualen Abweichungen gesucht wird.

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